
Breiter statt Ampel - Bahnunterführung vor Hitzacker.
In Sachen Verkehrsanbindung hat Lüchow-Dannenberg einiges aufzuholen.
Ob individuell oder öffentlich, ob Stadt oder Dorf, privat oder beruflich – wer in Lüchow-Dannenberg lebt, kennt die Probleme, zügig von A nach B zu kommen. Wir möchten auf kommunaler Ebene sicherstellen, dass vorhandene Infrastuktur erhalten und wo nötig ausgebaut wird.
Radwege, Ortsverbindungsstraßen, Kreis-, Landes- und Bundesstraßen gehören zu dieser Infrastruktur genauso dazu, wie Busfahrpläne und Schienenanbindungen.
Auch wenn Schienenverbindungen besonders schmerzlich fehlen – gerade dort haben die kommunalen Parlamente besonders wenig wirksamen Einfluss. Der wird etwas größer bei den Bundesstraßen und endet schlussendlich wieder an der Finanzierbarkeit. Konzentration auf das Wesentliche und Notwendige ist geboten. Dass die kommunale Kompetenz bei den Baumaßnahmen nicht ganz verhallt, zeigt die Einflußnahme auf die Neugestaltung der Bahnunterführung am Ortsausgang von Hitzacker.
Nach Darlegung der Situation und Bedenken, dass die Ampellösung für ein
Teil des Rates nicht tragbar sei wurde ausgiebig diskutiert und nach Lösungen
gesucht. Die engen Bahnunterführungen schränken Hitzacker beim Radtourismus und
bei den Gewerbebetrieben wie z. B. in Meudelfitz doch erheblich ein. Die
landwirtschaftlichen Fahrzeuge werden immer größer und breiter, bemerkte Hermann
Heins an. Die anschließende Ortsbesichtigung brachte die Erkenntnis, dass
die Ampellösung nicht optimal sei und überdacht werden sollte, fanden auch
Lothar Zelewske und Natascha Sonnenberg (beide DB Netz AG). Unterstützt durch
Jürgen Roegler wurde als Ziel vereinbart nocheinmal mehrere Varianten für einen
Radtunnel zu untersuchen. Lothar Zelewske (DB Netz AG) versprach hierzu noch
einmal drei Bauvarianten für “Radtunnel” mit entsprechenden Kosten der Stadt
kostenlos zur Verfügung zustellen. Alle Beteiligten fanden das Gespräch als
sehr positiv und sehen auch, dass der Radtunnel noch nicht vom Tisch sei. Der
erste Schritt wirde gemacht, so Holger Mertins und wir erwarten die Angebote
der DB Netz AG.
Eines unserer Kernprojekte ist der längerem der zügige Ausbau der Verbindungen nach Lüneburg. Der dreispurige Ausbau der 216 ist unserer Ansicht nach eine sinnvolle Maßnahme mit der Lüchow-Dannenberg. Dabei hat unsere Unterstüzung der Landkreises Lüneburgs beim Bau einer Brücke zum Amt Neuhaus Früchte getragen. Dem Ausbau steht grundsätzlich nichts mehr im Weg. Nun geht es geht darum, die betroffenen Gemeinden frühzeitig und eng einzubinden.
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