Schlagwort-Archiv: Struktur

Sep
09
2011

Henne oder Ei – Massentierhaltung im Wendland

Die Diskussion um Massentierhaltung im Landkreis wird auch in der Kommunalpolitik geführt. Mein Beitrag zum Thema steht in aller Ausführlichkeit auf meiner persönlichen Seite und wird dort diskutiert.

Bauer oder Industrieller? Dass die Flächen der Bauern immer größer werden müssen, um rentabel bewirtschaftet zu werden, scheint eine unausweichliche Wahrheit zu sein. Dass Schweine und Geflügel in immer größeren Betrieben gehalten werden, ist geübte Praxis aus der DDR und wurde stillschweigend in der Gesamtrepublik übernommen. Hühner und Schweine in Großställen – das war Thema auf dem Lüchower Marktplatz.

via Wespennest

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Sep
06
2011

Kein Spiel! Für eine offene Informationspolitik.

Als ich am 01.09.2011 um 07:20 Uhr mit lauten Knall aus dem Schlaf gerissen wurde, wusste ich erst nicht wo der Lärm her kommt. Später darauf sah ich die Arbeiten am Spielplatz “Am Stadtbad”. Am Ende des Tages, als ich von der Arbeit nach Hause kam, sah ich das Ende der Arbeiten: Der Spielplatz war weg.
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Aug
29
2011

Kinder, Kinder … Schulen im Landkreis Lüchow-Dannenberg

Kinder brauchen Schulen und was im Rahmen des demographischen Wandels nicht minder wichtig ist: Schulen brauchen Kinder.

Die Zahl der Kinder im Landkreis Lüchow-Dannenberg ist stark rückläufig und alle Eltern von heute dreijährigen Kinder dürfen sich zurecht fragen, welche Schule ihr Nachwuchs wohl besuchen wird.

Wir setzen uns als Liberale im Wendland für den Erhalt von möglichst vielen Schulstandorten ein. Stundenlange Busfahrzeiten sind weder den Kindern, noch den Eltern zuzumuten.

Neben den Grundschulen sind aber vor allem die Angebote weiterführender Schulen ein ganz wichtiger Standortfaktor. Wer zieht schon gerne aus Hamburg, dem Rheinland oder Bayern in einen Landkreis, in dem die Schulversorgung nach der Grundschule fraglich ist? Anders herum gefragt: Wer kann sich leisten im Landkreis zu bleiben, wenn die Zukunftschancen der Kinder darunter leiden könnte?

Darum werden wir alle Initiativen unterstützen, die eine Beschulung von Kindern in der Fläche ermöglichen. Die Oberschule kommt, das Gymnasium bleibt, die Gesamtschule besteht und private oder Zwergschulen Schulen sind kein Teufelswerk. Dass die Qualität nicht leiden sollte ist selbstverständlich, obliegt aber vor allem der Verantwortung der jeweiligen Schule und der Elternschaft – Politik sollte hierbei im Rahmen der Möglichkeiten untersützten.

Das gilt auch – und nicht zuletzt – für die Berufbildenden Schulen.

Der Standort in Lüchow muss nicht nur erhalten werden. Schon heute sind zahlreiche Lehrlinge auf stundenlange Fahrten nach Uelzen, Lüneburg, Celle oder Hamburg angewiesen. Das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein – zumal der ÖPNV in der Region mehr als dürftig ist und die Verzahnung mit den Ausbildungsbetrieben hier in Lüchow-Dannenberg mit zunehmender Distanz zwangsläufig leidet.

Hier ist mal eine Übersicht über unsere Schulen in Lüchow-Dannenberg.

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Aug
28
2011

Das Programm zur Kommunal-Wahl

Liebenswerter Landkreis

  • Gymnasien bleiben, Oberschulen kommen.
  • Schulstandorte sichern, Berufsschulen nicht vergessen!
  • Soziale und kulturelle Infrastruktur erhalten.

Vorhandene Betriebe stärken und 
neue Unternehmen ansiedeln

  • Verkehrsanbindung sichern und ausbauen.
  • Verwaltungsverfahren beschleunigen.
  • Gemeinsame Vermarktung von Landkreis, Samtgemeinden und Gemeinden.

Haushaltschancen wahrnehmen

  • Ehrliche Haushaltspolitik,
  • effiziente Verwaltung,
  • Chancen des Zukunftsvertrages 
(kommunaler Schuldenabbau) nutzen.

FDP Lüchow-Dannenberg – Seit 1978 
kritisch gegenüber der Atomwirtschaft

  • Aktiv vor Ort.
  • Erfolgreicher Einfluss auf die Landespartei.
  • Für eine bundesweite Suche nach einem 
Standort an dem Atommüll dauerhaft 
rückholbar gelagert wird.

Für eine nachhaltige Energiepolitik

  • Regenerative Energien stärken: Landesraumordnungsplan ändern.
  • Schnelle, nachvollziehbare 
Genehmigungsverfahren
  • Rekommunalisierung der Stromnetze unterstützen

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Mai
20
2011

Familienpolitiker vor Ort

Ob im Bund oder in der Gemeinde vor Ort, die Familie ist im großen wie im kleinen ein wichtiges Thema.
Das Familienbild ändert sich und auch das Wendland ist davon nicht unbetroffen. Ob Seniorenbetreuung oder Jugendzentrum, Schulverpflegung oder Treffpunkte – was bei uns vor Ort für das Überleben und die Entwicklung von Einrichtungen entscheident ist, basiert auf zwei Faktoren: dem Engagement der Beteiligten hier im Landkreis und den politischen und finanziellen Rahmenbedingungen, über die vor allem außerhalb des hiesigen Einflussbereiches entschieden wird.

Nicole Bracht-Bendt sitzt für die FDP im Bundestag. Dort ist sie als Frauen- und Seniorenpolitische- Sprecherin der FDP-Fraktion mit Großbaustellen wie Elterngeld, Pflegezeit für Familienangehörige und Jugendbetreuung vertraut. Was sich im Rahmen der Möglichkeiten in Lüchow-Dannenberg entwickeln lässt, darüber informierten die Liberalen im Landkreis die gelernte Tischlergesellin aus Buchholz in der Nordheide.

“Gute, persönliche Kontakte sind wichtig, um langfristig erfolgreich Einfluss zum Wohle des Kreises nehmen zu können”, erklärt Rosalinde Klappstein und zeigte der Parteifreundin auf einer gemeinsamen Rundfahrt durch den Landkreis einige exemplarische Einrichtungen zwischen Hitzacker und Lüchow.

Boris von dem Bussche, Nicole Bracht-Bendt, Schulleiter Thiele und Rosalinde Klappstein im FRG Dannenberg

Boris v.d. Bussche, Nicole Bracht-Bendt, Schulleiter Thiele und Rosalinde Klappstein im FRG Dannenberg

Zum Beispiel die Schulmensa in Dannenberg.
Die mit dem bargeldlosen Zahlungsverkehr schon heute Auflagen, über die sich anderenorts auf Planungsebene noch der Kopf zerbrochen wird. Im Gespräch mit Schulleiter Hans Jürgen Thiele vom FRGließ sich Nicole Bracht-Bendt über Konzept und Praxis der Mensa informieren. “Beispielhaft”, findet Sie die Umsetzung des Konzeptes, welches die Interessen von Schule, Betreiber und Essern berücksichtigt. Herausragend findet Bracht-Bendt, dass sich kein Schüler für einen offenkundigen Zuschuss zum Essen zu schämen braucht. Die Chipkarte, die von allen gleichermaßen zur Abrechnung verwendet wird, ersetzt die Essensgutscheine, die oft als diskriminierend empfunden werden. Dass für die Einführung entsprechende Fördermittel genutzt werden konnten war für die Familenpolitikerin ein wertvoller Hinweis: “Vor allen das Tempo mit dem die Umsetzung möglich war, ist bemerkenswert und sehr erfreulich.”

Ein Form des “Kampf gegen AIDS”
“Aufklärung bleibt wichtigster Bestandteil im Kampf gegen Aids”, ist man im Gesundheitsamt des Zweckverbandes Uelzen-Lüchow-Dannenberg überzeugt. Ein Baustein als Weg zum Ziel sei ein Mitmachparcours, der mit Unterstützung von Landkreis, Violetta e.V., Diakonischem Werk, Samtgemeinde Elbtalaue, Weibsbildung e.V. und der Volksbank Osterburg-Lüchow-Dannenberg von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung angefordert wurde. Nicole Bracht-Bendt war bei der Eröffnung des Parcours mit dabei und betonte, dass das Thema AIDS nach wie vor eine echte Bedrohung für Deutschland sei. Sie begrüßte, dass mit vielen verschiedenen Kanälen versucht werde, gerade die Jugendlichen auf die Risiken hinzuweisen. In diesem Zusammenhang sei es erfreulich, dass die Samtgemeinde über einen aktiven Präventionskreis verfüge, der sich auch dieses Themas annehme.

Zum Beispiel “Mehrgenerationenhäuser“.
Junge Familien und Senioren unter einem Dach. Dieser Idee folgen die beiden Mehrgenerationenhäuser, die Klappstein und Bracht-Bendt in Dannenberg und Lüchow besuchten. Gemeinsam mit Vertretern von Verwaltung und Einrichtungen diskutierte die Bundestagsabgeordnete auch über künftige Fördermöglichkeiten dieser Häuser.

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Mai
01
2011

Gefrustete Politiker – alles eine Frage der Information

Es sind die persönlichen Blickwinkel, die den Unterschied ausmachen. Selten einen so persönlichen Artikel aus den Innenansichten deutscher Parlamentarier gelesen.

Die wirtschaftlichen Verwerfungen der vergangenen Jahre und die schnellen Rettungsaktionen haben die Schattenseiten des politischen Systems gezeigt: Das Volk und seine Vertreter kommen nicht mehr mit, nicht einmal die, die eigentlich wollen. Zu schnell die Verfahren, zu komplex die Materie. Während ein kleiner Kreis von Ministern und Top-Beamten Rettungspakete für Banken, Währungen und ganze Staaten auskungelt und diese in wilden Nachtsitzungen beschließt, hat der Großteil der Parlamentarier keinen blassen Schimmer, wovon eigentlich die Rede ist. Und trotzdem sind sie es, die am Ende Milliardenpakete im Eilverfahren durchwinken. Und die sie ihren Wählern erklären müssen.
Jetzt steht wieder so eine Entscheidung an, über den neuen Euro-Rettungsschirm, den Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM). Und viele in Berlin sind frustriert. So schlecht wie jetzt war die Stimmung noch nie.

Finanzial Times Deutschland (ganzer Artikel)

Beklagenswert sei der mangelnde Informationsfluss zwischen Exekutive und Legislative. Das hier bereits erwähnte Thema ist vielleicht ein gangbarer Weg auch den Parlamentariern zu ihrem Informationsrecht zu verhelfen.

Es spricht jedenfalls jede Menge dafür, klare Richtlinien zu Veröffentlichung von Daten zu schaffen und weitere Informationen zu vielen Themen zu verlangen. Die Aufbereitung derselben sollte aber in keinem Fall der Exekutive als Exklusivrecht überlassen bleiben. Offene Standards erlauben allen Experten, Ihr spezifisches Fachwissen beizustellen. Das ist ein wichtiger Baustein zur Meinungsfreiheit und sollte darum unbedingt beachtet werden.

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Nov
02
2009

Groß gedacht

In der Größe liegt eine gewisse Verlockung.
Als der Landkreis Lüchow-Dannenberg begann seine Hausaufgaben zu machen, da fusionierten fünf defizitäre Samtgemeinden zu dreien. Die sind jetzt vor allem eines: größer.
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