Kinder brauchen Schulen und was im Rahmen des demographischen Wandels nicht minder wichtig ist: Schulen brauchen Kinder.
Die Zahl der Kinder im Landkreis Lüchow-Dannenberg ist stark rückläufig und alle Eltern von heute dreijährigen Kinder dürfen sich zurecht fragen, welche Schule ihr Nachwuchs wohl besuchen wird.
Wir setzen uns als Liberale im Wendland für den Erhalt von möglichst vielen Schulstandorten ein. Stundenlange Busfahrzeiten sind weder den Kindern, noch den Eltern zuzumuten.
Neben den Grundschulen sind aber vor allem die Angebote weiterführender Schulen ein ganz wichtiger Standortfaktor. Wer zieht schon gerne aus Hamburg, dem Rheinland oder Bayern in einen Landkreis, in dem die Schulversorgung nach der Grundschule fraglich ist? Anders herum gefragt: Wer kann sich leisten im Landkreis zu bleiben, wenn die Zukunftschancen der Kinder darunter leiden könnte?
Darum werden wir alle Initiativen unterstützen, die eine Beschulung von Kindern in der Fläche ermöglichen. Die Oberschule kommt, das Gymnasium bleibt, die Gesamtschule besteht und private oder Zwergschulen Schulen sind kein Teufelswerk. Dass die Qualität nicht leiden sollte ist selbstverständlich, obliegt aber vor allem der Verantwortung der jeweiligen Schule und der Elternschaft – Politik sollte hierbei im Rahmen der Möglichkeiten untersützten.
Das gilt auch – und nicht zuletzt – für die Berufbildenden Schulen.
Der Standort in Lüchow muss nicht nur erhalten werden. Schon heute sind zahlreiche Lehrlinge auf stundenlange Fahrten nach Uelzen, Lüneburg, Celle oder Hamburg angewiesen. Das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein – zumal der ÖPNV in der Region mehr als dürftig ist und die Verzahnung mit den Ausbildungsbetrieben hier in Lüchow-Dannenberg mit zunehmender Distanz zwangsläufig leidet.
Hier ist mal eine Übersicht über unsere Schulen in Lüchow-Dannenberg.
Ob im Bund oder in der Gemeinde vor Ort, die Familie ist im großen wie im kleinen ein wichtiges Thema.
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