Schlagwort-Archiv: Schule

Aug
29
2011

Kinder, Kinder … Schulen im Landkreis Lüchow-Dannenberg

Kinder brauchen Schulen und was im Rahmen des demographischen Wandels nicht minder wichtig ist: Schulen brauchen Kinder.

Die Zahl der Kinder im Landkreis Lüchow-Dannenberg ist stark rückläufig und alle Eltern von heute dreijährigen Kinder dürfen sich zurecht fragen, welche Schule ihr Nachwuchs wohl besuchen wird.

Wir setzen uns als Liberale im Wendland für den Erhalt von möglichst vielen Schulstandorten ein. Stundenlange Busfahrzeiten sind weder den Kindern, noch den Eltern zuzumuten.

Neben den Grundschulen sind aber vor allem die Angebote weiterführender Schulen ein ganz wichtiger Standortfaktor. Wer zieht schon gerne aus Hamburg, dem Rheinland oder Bayern in einen Landkreis, in dem die Schulversorgung nach der Grundschule fraglich ist? Anders herum gefragt: Wer kann sich leisten im Landkreis zu bleiben, wenn die Zukunftschancen der Kinder darunter leiden könnte?

Darum werden wir alle Initiativen unterstützen, die eine Beschulung von Kindern in der Fläche ermöglichen. Die Oberschule kommt, das Gymnasium bleibt, die Gesamtschule besteht und private oder Zwergschulen Schulen sind kein Teufelswerk. Dass die Qualität nicht leiden sollte ist selbstverständlich, obliegt aber vor allem der Verantwortung der jeweiligen Schule und der Elternschaft – Politik sollte hierbei im Rahmen der Möglichkeiten untersützten.

Das gilt auch – und nicht zuletzt – für die Berufbildenden Schulen.

Der Standort in Lüchow muss nicht nur erhalten werden. Schon heute sind zahlreiche Lehrlinge auf stundenlange Fahrten nach Uelzen, Lüneburg, Celle oder Hamburg angewiesen. Das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein – zumal der ÖPNV in der Region mehr als dürftig ist und die Verzahnung mit den Ausbildungsbetrieben hier in Lüchow-Dannenberg mit zunehmender Distanz zwangsläufig leidet.

Hier ist mal eine Übersicht über unsere Schulen in Lüchow-Dannenberg.

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Mai
20
2011

Familienpolitiker vor Ort

Ob im Bund oder in der Gemeinde vor Ort, die Familie ist im großen wie im kleinen ein wichtiges Thema.
Das Familienbild ändert sich und auch das Wendland ist davon nicht unbetroffen. Ob Seniorenbetreuung oder Jugendzentrum, Schulverpflegung oder Treffpunkte – was bei uns vor Ort für das Überleben und die Entwicklung von Einrichtungen entscheident ist, basiert auf zwei Faktoren: dem Engagement der Beteiligten hier im Landkreis und den politischen und finanziellen Rahmenbedingungen, über die vor allem außerhalb des hiesigen Einflussbereiches entschieden wird.

Nicole Bracht-Bendt sitzt für die FDP im Bundestag. Dort ist sie als Frauen- und Seniorenpolitische- Sprecherin der FDP-Fraktion mit Großbaustellen wie Elterngeld, Pflegezeit für Familienangehörige und Jugendbetreuung vertraut. Was sich im Rahmen der Möglichkeiten in Lüchow-Dannenberg entwickeln lässt, darüber informierten die Liberalen im Landkreis die gelernte Tischlergesellin aus Buchholz in der Nordheide.

“Gute, persönliche Kontakte sind wichtig, um langfristig erfolgreich Einfluss zum Wohle des Kreises nehmen zu können”, erklärt Rosalinde Klappstein und zeigte der Parteifreundin auf einer gemeinsamen Rundfahrt durch den Landkreis einige exemplarische Einrichtungen zwischen Hitzacker und Lüchow.

Boris von dem Bussche, Nicole Bracht-Bendt, Schulleiter Thiele und Rosalinde Klappstein im FRG Dannenberg

Boris v.d. Bussche, Nicole Bracht-Bendt, Schulleiter Thiele und Rosalinde Klappstein im FRG Dannenberg

Zum Beispiel die Schulmensa in Dannenberg.
Die mit dem bargeldlosen Zahlungsverkehr schon heute Auflagen, über die sich anderenorts auf Planungsebene noch der Kopf zerbrochen wird. Im Gespräch mit Schulleiter Hans Jürgen Thiele vom FRGließ sich Nicole Bracht-Bendt über Konzept und Praxis der Mensa informieren. “Beispielhaft”, findet Sie die Umsetzung des Konzeptes, welches die Interessen von Schule, Betreiber und Essern berücksichtigt. Herausragend findet Bracht-Bendt, dass sich kein Schüler für einen offenkundigen Zuschuss zum Essen zu schämen braucht. Die Chipkarte, die von allen gleichermaßen zur Abrechnung verwendet wird, ersetzt die Essensgutscheine, die oft als diskriminierend empfunden werden. Dass für die Einführung entsprechende Fördermittel genutzt werden konnten war für die Familenpolitikerin ein wertvoller Hinweis: “Vor allen das Tempo mit dem die Umsetzung möglich war, ist bemerkenswert und sehr erfreulich.”

Ein Form des “Kampf gegen AIDS”
“Aufklärung bleibt wichtigster Bestandteil im Kampf gegen Aids”, ist man im Gesundheitsamt des Zweckverbandes Uelzen-Lüchow-Dannenberg überzeugt. Ein Baustein als Weg zum Ziel sei ein Mitmachparcours, der mit Unterstützung von Landkreis, Violetta e.V., Diakonischem Werk, Samtgemeinde Elbtalaue, Weibsbildung e.V. und der Volksbank Osterburg-Lüchow-Dannenberg von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung angefordert wurde. Nicole Bracht-Bendt war bei der Eröffnung des Parcours mit dabei und betonte, dass das Thema AIDS nach wie vor eine echte Bedrohung für Deutschland sei. Sie begrüßte, dass mit vielen verschiedenen Kanälen versucht werde, gerade die Jugendlichen auf die Risiken hinzuweisen. In diesem Zusammenhang sei es erfreulich, dass die Samtgemeinde über einen aktiven Präventionskreis verfüge, der sich auch dieses Themas annehme.

Zum Beispiel “Mehrgenerationenhäuser“.
Junge Familien und Senioren unter einem Dach. Dieser Idee folgen die beiden Mehrgenerationenhäuser, die Klappstein und Bracht-Bendt in Dannenberg und Lüchow besuchten. Gemeinsam mit Vertretern von Verwaltung und Einrichtungen diskutierte die Bundestagsabgeordnete auch über künftige Fördermöglichkeiten dieser Häuser.

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Jan
08
2008

Schulstandorte sichern, Wettbewerb akzeptieren

Die demographische Entwicklung führt zu immer weniger Schülern in ganz Niedersachsen. Davon ist auch unsere Region betroffen. Die Schulen laufen leer. Es dauert nicht mehr lang und die Diskussion um die Schließung von Schulstandorten erreicht auch uns.

Was tun?

Meine Position ist einfach: In unserer Region sind zunächst die Schulstandorte zu sichern.

Aber: Ein regionales Schulkonzept mit neuen Ideen muss her. So sind Vernetzungen der Schulen untereinander durch die Einrichtung von Außenstellen, Kooperationen und Partnerschaften eine sinnvolle Richtung.

Die Schließung von Grundschulen muss verhindert werden. „Kurze Beine kurze Wege“ – ist ein Richtmaß. Der richtige Weg in die Eigenverantwortliche Schule mit eigenem Budget und Ganztagsschule muß weitergegangen werden.

Die Schulen dürfen hierbei in einen Wettbewerb treten um so die Qualität ständig zu erhöhen.

Den jungen Leuten muß eine Perspektive geboten werden. Hier ist die regionale Wirtschaftsförderung effektiv für den Erhalt und die Schaffung neuer Unternehmensansiedlungen zu unterstützen.

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