Viele politisch interessierte Bürger, spannende Diskussionen und freundliche Kandidaten – das sind die Zutaten für einen schönen Vormittag auf dem Wahlstand. Olaf Schöllhorn und Christoph von dem Bussche (Kandidaten der FDP für den Kreistag im Wahlbereich Süd) sowie Jens Deward (Kandidat für den Wahlbereich Nord) haben heute vielen Bürgern aus Lüchow und der Umgebung die Ziele und Personen der FDP für die Kommunalwahl am 11.09.2011 nähergebracht.
Schlagwort-Archiv: Kreis
Aug
31
2011
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Aug
28
2011
Das Programm zur Kommunal-Wahl
Liebenswerter Landkreis
- Gymnasien bleiben, Oberschulen kommen.
- Schulstandorte sichern, Berufsschulen nicht vergessen!
- Soziale und kulturelle Infrastruktur erhalten.
Vorhandene Betriebe stärken und neue Unternehmen ansiedeln
- Verkehrsanbindung sichern und ausbauen.
- Verwaltungsverfahren beschleunigen.
- Gemeinsame Vermarktung von Landkreis, Samtgemeinden und Gemeinden.
Haushaltschancen wahrnehmen
- Ehrliche Haushaltspolitik,
- effiziente Verwaltung,
- Chancen des Zukunftsvertrages (kommunaler Schuldenabbau) nutzen.
FDP Lüchow-Dannenberg – Seit 1978 kritisch gegenüber der Atomwirtschaft
- Aktiv vor Ort.
- Erfolgreicher Einfluss auf die Landespartei.
- Für eine bundesweite Suche nach einem Standort an dem Atommüll dauerhaft rückholbar gelagert wird.
Für eine nachhaltige Energiepolitik
- Regenerative Energien stärken: Landesraumordnungsplan ändern.
- Schnelle, nachvollziehbare Genehmigungsverfahren
- Rekommunalisierung der Stromnetze unterstützen
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Aug
13
2011
3-2-1 … Wahlkampf

Nicht ganz vollständig angetreten aber dafür frisch gekämmt: Die Kandidaten der FDP Lüchow-Dannenberg beim Gruppenfoto.
Auch wenn der verregnete Sommer nicht wirklich Lust macht sich über den Herbst Gedanken zu machen, sei hier schon einmal auf den 11.September hingewiesen.
Der Tag der Kommunalwahl in Niedersachen!
Jener Sonntag ist aus kommunaler Sicht der wichtigste Tag der kommenden fünf Jahre. Zumindest für die Bürger sollte er das sein. Denn nur an diesem Tag haben die Lüchow-Dannenberger die Möglichkeit, ihrem politischen Willen nachhaltig Ausdruck zu verleihen.
Kommunalwahlen sind immer etwas besonderes denn anders als bei Landtags- oder gar Bundestagswahlen geht es hier um die Köpfe vor Ort. Fast jeder Wähler kennt den einen oder anderen Kandidaten der einen oder anderen Liste vom Einkauf beim Bäcker oder Aldi, aus dem Verein oder der Kirchengemeinde.
Aber abgesehen davon, dass wir als Liberale vor Ort sehr freundliche Zeitgenossen sind haben wir auch einen gemeinsamen politischen Nenner, auf dem hier bis zum 11. September etwas näher eingegangen wird – Es lohnt sich also hin und wieder auf diesen Seiten vorbeizuschauen und/oder in Kontakt mit uns zu treten. Die Kommentarfunktion steht allen offen und wir freuen uns über Rückmeldungen, Anregungen oder Kritik.
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Mai
20
2011
Familienpolitiker vor Ort
Ob im Bund oder in der Gemeinde vor Ort, die Familie ist im großen wie im kleinen ein wichtiges Thema.
Das Familienbild ändert sich und auch das Wendland ist davon nicht unbetroffen. Ob Seniorenbetreuung oder Jugendzentrum, Schulverpflegung oder Treffpunkte – was bei uns vor Ort für das Überleben und die Entwicklung von Einrichtungen entscheident ist, basiert auf zwei Faktoren: dem Engagement der Beteiligten hier im Landkreis und den politischen und finanziellen Rahmenbedingungen, über die vor allem außerhalb des hiesigen Einflussbereiches entschieden wird.
Nicole Bracht-Bendt sitzt für die FDP im Bundestag. Dort ist sie als Frauen- und Seniorenpolitische- Sprecherin der FDP-Fraktion mit Großbaustellen wie Elterngeld, Pflegezeit für Familienangehörige und Jugendbetreuung vertraut. Was sich im Rahmen der Möglichkeiten in Lüchow-Dannenberg entwickeln lässt, darüber informierten die Liberalen im Landkreis die gelernte Tischlergesellin aus Buchholz in der Nordheide.
“Gute, persönliche Kontakte sind wichtig, um langfristig erfolgreich Einfluss zum Wohle des Kreises nehmen zu können”, erklärt Rosalinde Klappstein und zeigte der Parteifreundin auf einer gemeinsamen Rundfahrt durch den Landkreis einige exemplarische Einrichtungen zwischen Hitzacker und Lüchow.

Boris v.d. Bussche, Nicole Bracht-Bendt, Schulleiter Thiele und Rosalinde Klappstein im FRG Dannenberg
Zum Beispiel die Schulmensa in Dannenberg.
Die mit dem bargeldlosen Zahlungsverkehr schon heute Auflagen, über die sich anderenorts auf Planungsebene noch der Kopf zerbrochen wird. Im Gespräch mit Schulleiter Hans Jürgen Thiele vom FRGließ sich Nicole Bracht-Bendt über Konzept und Praxis der Mensa informieren. “Beispielhaft”, findet Sie die Umsetzung des Konzeptes, welches die Interessen von Schule, Betreiber und Essern berücksichtigt. Herausragend findet Bracht-Bendt, dass sich kein Schüler für einen offenkundigen Zuschuss zum Essen zu schämen braucht. Die Chipkarte, die von allen gleichermaßen zur Abrechnung verwendet wird, ersetzt die Essensgutscheine, die oft als diskriminierend empfunden werden. Dass für die Einführung entsprechende Fördermittel genutzt werden konnten war für die Familenpolitikerin ein wertvoller Hinweis: “Vor allen das Tempo mit dem die Umsetzung möglich war, ist bemerkenswert und sehr erfreulich.”
Ein Form des “Kampf gegen AIDS”
“Aufklärung bleibt wichtigster Bestandteil im Kampf gegen Aids”, ist man im Gesundheitsamt des Zweckverbandes Uelzen-Lüchow-Dannenberg überzeugt. Ein Baustein als Weg zum Ziel sei ein Mitmachparcours, der mit Unterstützung von Landkreis, Violetta e.V., Diakonischem Werk, Samtgemeinde Elbtalaue, Weibsbildung e.V. und der Volksbank Osterburg-Lüchow-Dannenberg von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung angefordert wurde. Nicole Bracht-Bendt war bei der Eröffnung des Parcours mit dabei und betonte, dass das Thema AIDS nach wie vor eine echte Bedrohung für Deutschland sei. Sie begrüßte, dass mit vielen verschiedenen Kanälen versucht werde, gerade die Jugendlichen auf die Risiken hinzuweisen. In diesem Zusammenhang sei es erfreulich, dass die Samtgemeinde über einen aktiven Präventionskreis verfüge, der sich auch dieses Themas annehme.
Zum Beispiel “Mehrgenerationenhäuser“.
Junge Familien und Senioren unter einem Dach. Dieser Idee folgen die beiden Mehrgenerationenhäuser, die Klappstein und Bracht-Bendt in Dannenberg und Lüchow besuchten. Gemeinsam mit Vertretern von Verwaltung und Einrichtungen diskutierte die Bundestagsabgeordnete auch über künftige Fördermöglichkeiten dieser Häuser.
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Apr
26
2011
Mehr Offenheit wagen
Probleme die durch verschwiegene Institutionen entstehen, kennen wir im Wendland aus unserem allseits unbeliebten Großthema Gorleben. Das soll hier heute aber nicht aufgegriffen werden (schon um den Eindruck zu vermeiden, es gäbe im Landkreis nur dieses Thema).
Vielmehr geht es um die Frage, welche öffentlich erhobenen Daten sollten eigentlich auch öffentlich zur Verfügung stehen? Einen prominenten Anlass dafür gibt es eigentlich nicht – zumindest keinen tagesaktuellen.
Das Thema geht auch uns im Landkreis etwas an: Daten fallen auch im Wendland genug an – und landen hier vor allem im Tresor. Das könnte ein größeres Problem sein, als es auf den ersten Blick erscheint. Wo Gutachten bei den Verwaltungen verbleiben, Protokolle schwer einsehbar sind oder Pläne vor allem in geschlossenen Zirkeln kursieren bleibt die “Öffentlichkeit” unbeteiligt. Wer Beteiligung fordert, sollte auch den Mut zur Offenheit aufbringen.
Was man aus (für das Internet) aufbereiteten Daten ablesen könnte, wurde hier schon einmal demonstriert..
Als “bedenkenswerten Beitrag zum Thema” empfehle ich ein Video von Mario Sixtus. Der ist im realen Leben Journalist und hat sich im virtuellem Dasein als Elektrischer Reporter schon früh damit beschäftigt, Hintergründe zur Netzkultur auf niveauvolle und trotzdem eingängige Weise aufzubereiten.
Der Umgang mit Daten, ob privat oder öffentlich, ist natürlich auch ein Thema für die Landes- und Bundespolitik. Das Hambacher Smposium ist nur eine von zahlreichen Veranstaltungen, die seitens der Friedrich-Nauman-Stiftung dokumentiert sind. Die einzelnen Parlamente der Länder beschäftigen sich immer wieder mit dem Thema.
Fast jeder unserer liberalen Landesvertreter hat zu Aspekten dieser Problematik Stellungnahmen abgegeben (hier oder hier oder noch mehr hier zu erkennen.)
Video geht nicht?
Falls das Video sich nur schlecht abspielen lässt, ist hier noch einmal der vollständige Link zu Website von Mario Sixtus.
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Feb
05
2010
Neue Medien im KreisverbandThemenabend in Lüchow
Die neuen Medien werden auch im Kreisverband genutzt. Praktische Auswirkung: Einladungen via Email sparen dem Kreisverband Portokosten. Das gilt in noch größerem Umfang für den Austausch von Dokumenten, und: Der macht zusätzlich Arbeit und kostet Zeit.
Während sich der Umgang in der Regel problemlos ist, bleibt das WWW für viele Mitglieder ein Buch mit sieben Siegeln. Selbst wenn Interesse da ist, fehlt es oft an Motivation und Zeit, sich das nötige Basiswissen selbst anzueignen.
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Nov
02
2009
Groß gedacht
In der Größe liegt eine gewisse Verlockung.
Als der Landkreis Lüchow-Dannenberg begann seine Hausaufgaben zu machen, da fusionierten fünf defizitäre Samtgemeinden zu dreien. Die sind jetzt vor allem eines: größer.
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Jul
19
2009
Vorteile und Nachteile der Kreisfusion – aus unserer Sicht
Aus aktuellem Anlass möchte ich eine kurze Positionsbestimmung zur Kreisfusions-Diskusion abgeben, denn der Druck auf kleine Verwaltungseinheiten erhöht sich merklich. Was spricht dafür, was dagegen? Klar ist: Eine Kreisfusion hat für Lüchow-Dannenberg natürlich Vor- und Nachteile.
Als Vorteil wird ins Feld geführt:
Erhebliche Einsparpotentiale bei der Zusammenlegung von Verwaltungseinheiten.
Wie groß diese tatsächlich sind, ob sie tatsächlich realisiert werden? Diese Fragen lassen sich schwer beantworten. Erfahrungsgemäß sind die Ziele schnell hoch gesteckt, werden selten erreicht und nie übertroffen.
Sinnvoll sind vielleicht die Zusammenfassungen von Kompetenzen (zum Beispiel bei der Gestaltung des ÖPNV).
Und last not least: die Bezuschussung durch das Land. Hannover zeigt sich großzügig ist aber nicht ohne eigene Interessen involviert.
Kommen wir zu den nachteiligen Folgen einer Fusion aus unserer Perspektive:
Gerade in ländlichen Bereichen entstehen erhebliche Fahrtkosten und echter zeitlicher Aufwand, der mit Besuchen bei in der Kreisstadt verbunden ist. Diese Kosten sollten in die Gesamtrechnung einer Fusion mit einbezogen werden.
Und: Neben dem Wegfall von Arbeits- und Ausbildungsplätzen (…wie lange die BBS Lüchow nach einer Fusion wohl Bestand haben wird?), schmerzt vor allem der Wegfall von parlamentarischen Einwirkungsmöglichkeiten:
In einem grösseren Kreistag leidet der Einfluss der Lüchow Dannenberger auf das direkte Geschehen vor Ort. Man ist fusioniert halt nur Teil eines Größerem und wird zwangsweise zur Minderheit. Gleichzeitig sind die Vertreter aus Lüchow-Dannenberg zu weit weg von eventuellen Koalitionären außerhalb der Kreisstadt. Letztendlich bleibt man auch als “Großkreis” aus Landesperspektive ein kleines Licht. Wenn die Strahlkraft fehlt stellt sich die Frage: Der Verlust von Souveränität zu welchem Zwecke?
Regionen wie Schnackenburg und Gartow, werden in Folge einer Fusion an den Rand weit hinter dem Horizont gedrängt und politisch erheblich an Bedeutung verlieren. Aber gerade die Daseinsvorsorge in einem
“Flächenstaat” bedarf m.E. der besonderen Beachtung.
Es kann nicht angehen, dass die regionale Zugehörigkeit hier eine Minderbeachtung rechtfertigt.
Gerade diejenigen, die ohnehin schon “abseits” leben, arbeiten und wohnen bedürfen einer Stimme und eines Forums. Eher mehr, als weniger. Und eine Kreisfusion führt von dieser Idee weg – weit weg.
BvdB
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Jan
08
2008
Schulstandorte sichern, Wettbewerb akzeptieren
Die demographische Entwicklung führt zu immer weniger Schülern in ganz Niedersachsen. Davon ist auch unsere Region betroffen. Die Schulen laufen leer. Es dauert nicht mehr lang und die Diskussion um die Schließung von Schulstandorten erreicht auch uns.
Was tun?
Meine Position ist einfach: In unserer Region sind zunächst die Schulstandorte zu sichern.
Aber: Ein regionales Schulkonzept mit neuen Ideen muss her. So sind Vernetzungen der Schulen untereinander durch die Einrichtung von Außenstellen, Kooperationen und Partnerschaften eine sinnvolle Richtung.
Die Schließung von Grundschulen muss verhindert werden. „Kurze Beine kurze Wege“ – ist ein Richtmaß. Der richtige Weg in die Eigenverantwortliche Schule mit eigenem Budget und Ganztagsschule muß weitergegangen werden.
Die Schulen dürfen hierbei in einen Wettbewerb treten um so die Qualität ständig zu erhöhen.
Den jungen Leuten muß eine Perspektive geboten werden. Hier ist die regionale Wirtschaftsförderung effektiv für den Erhalt und die Schaffung neuer Unternehmensansiedlungen zu unterstützen.
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