Ob im Bund oder in der Gemeinde vor Ort, die Familie ist im großen wie im kleinen ein wichtiges Thema.
Das Familienbild ändert sich und auch das Wendland ist davon nicht unbetroffen. Ob Seniorenbetreuung oder Jugendzentrum, Schulverpflegung oder Treffpunkte – was bei uns vor Ort für das Überleben und die Entwicklung von Einrichtungen entscheident ist, basiert auf zwei Faktoren: dem Engagement der Beteiligten hier im Landkreis und den politischen und finanziellen Rahmenbedingungen, über die vor allem außerhalb des hiesigen Einflussbereiches entschieden wird.
Nicole Bracht-Bendt sitzt für die FDP im Bundestag. Dort ist sie als Frauen- und Seniorenpolitische- Sprecherin der FDP-Fraktion mit Großbaustellen wie Elterngeld, Pflegezeit für Familienangehörige und Jugendbetreuung vertraut. Was sich im Rahmen der Möglichkeiten in Lüchow-Dannenberg entwickeln lässt, darüber informierten die Liberalen im Landkreis die gelernte Tischlergesellin aus Buchholz in der Nordheide.
“Gute, persönliche Kontakte sind wichtig, um langfristig erfolgreich Einfluss zum Wohle des Kreises nehmen zu können”, erklärt Rosalinde Klappstein und zeigte der Parteifreundin auf einer gemeinsamen Rundfahrt durch den Landkreis einige exemplarische Einrichtungen zwischen Hitzacker und Lüchow.

Boris v.d. Bussche, Nicole Bracht-Bendt, Schulleiter Thiele und Rosalinde Klappstein im FRG Dannenberg
Zum Beispiel die Schulmensa in Dannenberg.
Die mit dem bargeldlosen Zahlungsverkehr schon heute Auflagen, über die sich anderenorts auf Planungsebene noch der Kopf zerbrochen wird. Im Gespräch mit Schulleiter Hans Jürgen Thiele vom FRGließ sich Nicole Bracht-Bendt über Konzept und Praxis der Mensa informieren. “Beispielhaft”, findet Sie die Umsetzung des Konzeptes, welches die Interessen von Schule, Betreiber und Essern berücksichtigt. Herausragend findet Bracht-Bendt, dass sich kein Schüler für einen offenkundigen Zuschuss zum Essen zu schämen braucht. Die Chipkarte, die von allen gleichermaßen zur Abrechnung verwendet wird, ersetzt die Essensgutscheine, die oft als diskriminierend empfunden werden. Dass für die Einführung entsprechende Fördermittel genutzt werden konnten war für die Familenpolitikerin ein wertvoller Hinweis: “Vor allen das Tempo mit dem die Umsetzung möglich war, ist bemerkenswert und sehr erfreulich.”
Ein Form des “Kampf gegen AIDS”
“Aufklärung bleibt wichtigster Bestandteil im Kampf gegen Aids”, ist man im Gesundheitsamt des Zweckverbandes Uelzen-Lüchow-Dannenberg überzeugt. Ein Baustein als Weg zum Ziel sei ein Mitmachparcours, der mit Unterstützung von Landkreis, Violetta e.V., Diakonischem Werk, Samtgemeinde Elbtalaue, Weibsbildung e.V. und der Volksbank Osterburg-Lüchow-Dannenberg von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung angefordert wurde. Nicole Bracht-Bendt war bei der Eröffnung des Parcours mit dabei und betonte, dass das Thema AIDS nach wie vor eine echte Bedrohung für Deutschland sei. Sie begrüßte, dass mit vielen verschiedenen Kanälen versucht werde, gerade die Jugendlichen auf die Risiken hinzuweisen. In diesem Zusammenhang sei es erfreulich, dass die Samtgemeinde über einen aktiven Präventionskreis verfüge, der sich auch dieses Themas annehme.
Zum Beispiel “Mehrgenerationenhäuser“.
Junge Familien und Senioren unter einem Dach. Dieser Idee folgen die beiden Mehrgenerationenhäuser, die Klappstein und Bracht-Bendt in Dannenberg und Lüchow besuchten. Gemeinsam mit Vertretern von Verwaltung und Einrichtungen diskutierte die Bundestagsabgeordnete auch über künftige Fördermöglichkeiten dieser Häuser.
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