Probleme die durch verschwiegene Institutionen entstehen, kennen wir im Wendland aus unserem allseits unbeliebten Großthema Gorleben. Das soll hier heute aber nicht aufgegriffen werden (schon um den Eindruck zu vermeiden, es gäbe im Landkreis nur dieses Thema).
Vielmehr geht es um die Frage, welche öffentlich erhobenen Daten sollten eigentlich auch öffentlich zur Verfügung stehen? Einen prominenten Anlass dafür gibt es eigentlich nicht – zumindest keinen tagesaktuellen.
Das Thema geht auch uns im Landkreis etwas an: Daten fallen auch im Wendland genug an – und landen hier vor allem im Tresor. Das könnte ein größeres Problem sein, als es auf den ersten Blick erscheint. Wo Gutachten bei den Verwaltungen verbleiben, Protokolle schwer einsehbar sind oder Pläne vor allem in geschlossenen Zirkeln kursieren bleibt die “Öffentlichkeit” unbeteiligt. Wer Beteiligung fordert, sollte auch den Mut zur Offenheit aufbringen.
Was man aus (für das Internet) aufbereiteten Daten ablesen könnte, wurde hier schon einmal demonstriert..
Als “bedenkenswerten Beitrag zum Thema” empfehle ich ein Video von Mario Sixtus. Der ist im realen Leben Journalist und hat sich im virtuellem Dasein als Elektrischer Reporter schon früh damit beschäftigt, Hintergründe zur Netzkultur auf niveauvolle und trotzdem eingängige Weise aufzubereiten.
Der Umgang mit Daten, ob privat oder öffentlich, ist natürlich auch ein Thema für die Landes- und Bundespolitik. Das Hambacher Smposium ist nur eine von zahlreichen Veranstaltungen, die seitens der Friedrich-Nauman-Stiftung dokumentiert sind. Die einzelnen Parlamente der Länder beschäftigen sich immer wieder mit dem Thema.
Fast jeder unserer liberalen Landesvertreter hat zu Aspekten dieser Problematik Stellungnahmen abgegeben (hier oder hier oder noch mehr hier zu erkennen.)
Video geht nicht?
Falls das Video sich nur schlecht abspielen lässt, ist hier noch einmal der vollständige Link zu Website von Mario Sixtus.



Feedback