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weil wir viele sind und Liberalität zwar viel Raum bietet aber gar nicht beliebig ist – der Blick über den Tellerrand.

Mai
01
2011

Gefrustete Politiker – alles eine Frage der Information

Es sind die persönlichen Blickwinkel, die den Unterschied ausmachen. Selten einen so persönlichen Artikel aus den Innenansichten deutscher Parlamentarier gelesen.

Die wirtschaftlichen Verwerfungen der vergangenen Jahre und die schnellen Rettungsaktionen haben die Schattenseiten des politischen Systems gezeigt: Das Volk und seine Vertreter kommen nicht mehr mit, nicht einmal die, die eigentlich wollen. Zu schnell die Verfahren, zu komplex die Materie. Während ein kleiner Kreis von Ministern und Top-Beamten Rettungspakete für Banken, Währungen und ganze Staaten auskungelt und diese in wilden Nachtsitzungen beschließt, hat der Großteil der Parlamentarier keinen blassen Schimmer, wovon eigentlich die Rede ist. Und trotzdem sind sie es, die am Ende Milliardenpakete im Eilverfahren durchwinken. Und die sie ihren Wählern erklären müssen.
Jetzt steht wieder so eine Entscheidung an, über den neuen Euro-Rettungsschirm, den Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM). Und viele in Berlin sind frustriert. So schlecht wie jetzt war die Stimmung noch nie.

Finanzial Times Deutschland (ganzer Artikel)

Beklagenswert sei der mangelnde Informationsfluss zwischen Exekutive und Legislative. Das hier bereits erwähnte Thema ist vielleicht ein gangbarer Weg auch den Parlamentariern zu ihrem Informationsrecht zu verhelfen.

Es spricht jedenfalls jede Menge dafür, klare Richtlinien zu Veröffentlichung von Daten zu schaffen und weitere Informationen zu vielen Themen zu verlangen. Die Aufbereitung derselben sollte aber in keinem Fall der Exekutive als Exklusivrecht überlassen bleiben. Offene Standards erlauben allen Experten, Ihr spezifisches Fachwissen beizustellen. Das ist ein wichtiger Baustein zur Meinungsfreiheit und sollte darum unbedingt beachtet werden.

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Apr
26
2011

Mehr Offenheit wagen

Probleme die durch verschwiegene Institutionen entstehen, kennen wir im Wendland aus unserem allseits unbeliebten Großthema Gorleben. Das soll hier heute aber nicht aufgegriffen werden (schon um den Eindruck zu vermeiden, es gäbe im Landkreis nur dieses Thema).

Vielmehr geht es um die Frage, welche öffentlich erhobenen Daten sollten eigentlich auch öffentlich zur Verfügung stehen? Einen prominenten Anlass dafür gibt es eigentlich nicht – zumindest keinen tagesaktuellen.

Das Thema geht auch uns im Landkreis etwas an: Daten fallen auch im Wendland genug an – und landen hier vor allem im Tresor. Das könnte ein größeres Problem sein, als es auf den ersten Blick erscheint. Wo Gutachten bei den Verwaltungen verbleiben, Protokolle schwer einsehbar sind oder Pläne vor allem in geschlossenen Zirkeln kursieren bleibt die “Öffentlichkeit” unbeteiligt. Wer Beteiligung fordert, sollte auch den Mut zur Offenheit aufbringen.

Was man aus (für das Internet) aufbereiteten Daten ablesen könnte, wurde hier schon einmal demonstriert..

Als “bedenkenswerten Beitrag zum Thema” empfehle ich ein Video von Mario Sixtus. Der ist im realen Leben Journalist und hat sich im virtuellem Dasein als Elektrischer Reporter schon früh damit beschäftigt, Hintergründe zur Netzkultur auf niveauvolle und trotzdem eingängige Weise aufzubereiten.

Der Umgang mit Daten, ob privat oder öffentlich, ist natürlich auch ein Thema für die Landes- und Bundespolitik. Das Hambacher Smposium ist nur eine von zahlreichen Veranstaltungen, die seitens der Friedrich-Nauman-Stiftung dokumentiert sind. Die einzelnen Parlamente der Länder beschäftigen sich immer wieder mit dem Thema.

Fast jeder unserer liberalen Landesvertreter hat zu Aspekten dieser Problematik Stellungnahmen abgegeben (hier oder hier oder noch mehr hier zu erkennen.)

Video geht nicht?
Falls das Video sich nur schlecht abspielen lässt, ist hier noch einmal der vollständige Link zu Website von Mario Sixtus.

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Apr
21
2011

Alternativen zu Gorleben gesucht – Klappstein im DLF-Magazin

Rosalinde Klappstein ist eine echte Vorreiterin. Sie ist zweite Kreisvorsitzende der FDP im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Immer wenn Castor-Transporte rollen, erlebt sie Straßenblockaden direkt vor dem kleinen Sägewerk, das sie im Wendland zusammen mit ihrem Mann betreibt. Und sie freut sich über die klare, unveränderte Haltung der Landkreis-FDP im Streit um Gorleben.

DLF-Magazin, 21.April 2011

Sendezeit: 21.04.2011 19:44
Autor: Schröder, Axel
Programm: Deutschlandfunk
Sendung: DLF-Magazin
Länge: 05:30 Minuten

Fazit: Ein hörenswerter Beitrag mit Meinungen und Fakten, Standpunkten und Standortbestimmungen zu unserem allseites beliebten Landkreis-Thema mit Bundesbezug.

Ich weiß nicht wie lange das Tondokument auf der Internetsite des Deutschlandfunks verfügbar bleiben wird, es dürfte aber während der kommenden Tage unter diesem Link in MP3-Format zu bekommen sein.

Sollte der eine oder andere nicht wissen wie er in den Hörgenuss kommen kann: Fragen Sie bitte Ihre Kinder oder den Admin dieser Seite bei der kommenden Kreisversammlung. Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag verliert durch reines Ausdrucken an Relevanz.

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Apr
13
2011

EJZ: »Gorleben rückt in weite Ferne»

Von dem Bussche prognostiziert: »Die FDP Niedersachsen wird auf dem kommenden Bundesparteitag in Rostock die jetzige Beschlusslage vertreten müssen, was enormen Druck auf die Bundespartei ausüben dürfte.» Die BI begrüßt den FDP-Schwenk, wenngleich »nicht mehr nachvollziehbar» an Gorleben festgehalten werde. Aber die BI zeigt sich »sicher, dass der Kurswechsel nur ein erster Vorbote für eine völlige Neubestimmung in der Standortsuche ist.»

EJZ, 12.April

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Mrz
14
2010

Breitbandantrag der FDP-Lüchow-Dannenberg

Der Landesparteitag möge beschließen:
Die Versorgung mit Breitbandverbindungen im ländlichen Raum auch unabhängig von der absoluten Zahl von Interessenten zu fördern.

Begründung:
Förderung sollte dort ansetzen, wo ein Markt nicht greifen kann – z. B. wegen der fehlenden Rentabilität von Anfangsinvestitionen. Dabei sollte vor allem der Einsatz von Funktechnik der nächsten Generation (4G oder LTE) geprüft werden. Mit relativ geringem Fördervolumen könnte so eine flächendeckende Versorgung mit aktueller Breitbandtechnik gewährleistet und die Wettbewerbsfähigkeit im innerdeutschen Ländervergleich maßgeblich verbessert werden.
Der Vergleich zeigt, dass Länder wie Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt zurzeit eine bessere Förderung vorsehen als Niedersachsen.

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Sep
09
2009

Kandidaten-Seite – boris-von-dem-bussche.de

Boris-von-dem-Bussche.de

Boris-von-dem-Bussche.de

Ich gebe zu, es hat länger gedauert als ich es wollte – aber irgendwie ist das Aufsetzen einer Website im FDP-Stil etwas schwieriger als ich dachte.

Seit kurzem ist es geschafft und unser Direktkandidat hat seine eigene Webstite. Ich freue mich über rege Beteiligung seitens der Wahlkämpfer vor Ort und im Web.

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Aug
25
2008

Big Brother . . . und die ganze Familie schaut zu

Erinnert sich noch jemand an die Volkszählung Ende der 80er Jahre? 1986 war noch nicht lange vorbei und der gleichnamige Roman war in den Schulen Pflichtlektüre.

(Noch eine grundlegende Bemerkung: Zum Ansehen des Filmes bitte einfach auf das Dreieck im obigen Bild klicken.)

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Feb
18
2008

Tourismus und Lüchow-Dannenberg

Der Tourismus ist ein viel beschworener Wirtschaftsfaktor, den sich die öffentliche Hand so einiges kosten lässt.

Wer sich aber mit den Studien beschäftigt, die mit öffentlichen Fördermittel Licht ins Dunkel der Kundenwünsche bringen soll liest plötzlich, dass die Lüchow-Dannenberger Wirte in der Regel nur nachlässig mitarbeiten.

Lesenswert: Der Masterplan “Qualität des Beherbergungsangebotes”, Seite 18
Dazu passt auch: Wespennest, “Zentrale Vermarktung für Elbtalaue und Heide”

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Jan
28
2008

Internet, Staat und Datenschutz in Deutschland

Das Internet ist ja eine ganz tolle Sache. Von amazon bis ebay, von email bis zum Fußballforum können die Menschen mit Menschen und Maschinen kommunizieren.

Dabei fallen zwangsläufig Daten an, so beim Telefonieren eben Töne anfallen. Viele dieser Daten geben die Menschen freiwillig und – wie kritische Stimmen anmerken – leichtfertig an die Formulare, die daraus Profile erstellen.

Was wir dem Staat schwer machen, fällt uns im Umgang mit dem Computer sehr leicht. Die innenpolitische Sprecherin der FDP im Bundestag Gisela Piltz hat Ihre Daten auch freiwillig gegeben – und eine Meinung gleich mit dazu.

Was haltet ihr davon? Gibt es alternative Ansichten?

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Jul
12
2007

Fundstück

Vernetzen ist eines von diesen leidigen Schlagworten, die mir inzwischen fast schon wieder auf den Zeiger gehen.

Allerdings ist es es müßig, im Internet etwas über Vernetzung zu schreiben. Hier kann es ganz praktisch getan werden.

Zum Beispiel mit der Website von Nino Ruschmeyer, Landtagskandidat aus Winsen/Luhe. Der hat – wie auch die FDP Lüchow-Dannenberg – ein WordPress-System installiert und nutzt sogar ein ähnliches Layout.

Sehr schön, was da im Regierungsbezirk Lüneburg passiert.

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